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SVSS - ASEP - ASEF
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  • Der Begriff «Körperschema» bezeichnet verschiedene Aspekte der Wahrnehmungspsychologie, welche sich im Bereich der Bewegung mit dem Vergleich der subjektiven Körperwahrnehmung (z.B. Körpergefühl, -empfindung, -zufriedenheit) mit den objektiv messbaren Grössen der Körpergestalt (z.B. Gesundheits-, Krankheits-, Fitnesszustand) befasst.

    Das «Körperschema» wird im Verlauf der Individualentwicklung erworben. Es verändert sich laufend und trägt wesentlich dazu bei, dass das Individuum über eine genaue Repräsentation des Körpers in Raum und Zeit verfügt. Vor allem wird es entwickelt durch die visuelle und vestibuläre Wahrnehmung (Lage- und Gleichgewichtssinn) und die kognitive Eigenwahrnehmung (Körperbewusstsein).

    Das «Körperschema» ist abhängig von plastischen Strukturen in der Grosshirnrinde, welche ihrerseits durch entsprechende Sinneswahrnehmungen veränderbar sind.
    Körperschema
  • Mit «Konditionellen Fähigkeiten» wird die Gesamtheit der körperlichen Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit bzw. Dehnfähigkeit bezeichnet. Primär geht es dabei um energetische Prozesse im Körper.

    Ausdauer ist die Fähigkeit:

    • eine sportliche Anforderung möglichst lange ohne Ermüdung zu erbringen
    • einen ermüdungsbedingten Abbruch der sportlichen Leistung möglichst lange hinauszögern zu können
    • sich in Phasen reduzierter Beanspruchungen rasch zu regenerieren

    Aus gesundheitlicher Sicht nimmt die Ausdauerfähigkeit (Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen) eine zentrale Stellung ein.


    Kraft bezeichnet die Fähigkeit des Nerv-Muskelsystems durch Muskelkontraktionen einen Widerstand zu überwinden.
    Der gesundheitliche Nutzen der Kraftfähigkeit liegt – richtiges Training vorausgesetzt! – in erster Linie in den positiven Auswirkungen auf den Bewegungsapparat wie z.B., Stärkung bindegewebiger Strukturen (Bänder, Sehen).
    Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen mit grossen Bewegungsamplituden auszuführen, sie setzt eine gute Dehnfähigkeit der Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln voraus.

    Die Dehnfähigkeit beugt muskulärem Ungleichgewicht vor, dient der Entspannung und verringert die Verletzungsgefahr.

    Kondition - Konditionelle Fähigkeiten
  • «Koordinative Fähigkeiten» bezeichnen das harmonische Zusammenwirken von Sinnesorganen, Nervensystem sowie der Skelettmuskulatur. Hierbei stehen steuernde und regelnde Prozesse der Bewegung im Zentrum. Aus gesundheitlicher Sicht sind die Orientierungs-, Gleichgewichts- und Reaktionsfähigkeit die wichtigsten Teilbereiche.

    Die Orientierungsfähigkeit ist die Fähigkeit, Lage und Bewegung des Körpers im Raum zu bestimmen und zu verändern.

    Die Gleichgewichtsfähigkeit ist die Fähigkeit, die Balance in Ruhe (Haltung) und Bewegung bei wechselnden Situationen zu erlangen und aufrecht zu erhalten.

    Die Reaktionsfähigkeit ist die Fähigkeit, eine kurzzeitige Bewegungshandlung auf ein Signal hin schnell und zielgerichtet ausführen zu können.

    «Koordinative Fähigkeiten» können erlernt, stabilisiert und weiterentwickelt werden. Die gesundheitliche Bedeutung des Koordinationstrainings liegt vorwiegend in der Unfallprophylaxe. Sie wird dadurch erreicht, dass Bewegungen situationsangepasst und zielsicher geübt werden.
    Koordination - Koordinative Fähigkeiten
 
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