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  • Übergewichtige Jugendliche im Fokus der Tagespresse

    Die Tagespresse ist nicht mehr zu ignorieren...

    Unsere Kundschaft - nämlich die Kinder und Jugendlichen unseres Sportunterrichts - macht Schlagzeilen. Und zwar solche, die uns direkt auch betreffen.
     
    Vor wenigen Tagen erschien die Meldung, wonach Krankenkassen vom Bund den Auftrag erhalten, die Therapiekosten für übergewichtige Jugendliche zu übernehmen. Tage später plant der Bundesrat, zu Gunsten der Sicherheit auf der Strasse, Jugendlichen unter acht Jahren das Radfahren zu verbieten. In der Sonntagszeitung vom 9. November schliesslich werden Resultate zu einer Studie betreffend Bewegungsverhalten von Jugendlichen zitiert. Gemäss dieser Studie korreliert Bewegungsmangel mit der sozialen Situation (Migrationshintergrund) sowie mit dem Geschlecht.
     
    An sich ist die Reihenfolge beliebig. Ob vielfach Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit mit Aussicht auf medizinische Hilfe, ob gesetzlich verordneter Bewegungsmangel oder ob mangelndes Wissen um Zusammenhänge am Anfang steht, ist eigentlich unbedeutend.
     
    Die Konsequenzen...
     
    Entscheidend sind die Folgen – übergewichtige Jugendliche und folglich häufig übergewichtige Erwachsene, welche ihre eigene Existenz und in zunehmendem Masse die Gesellschaft überhaupt belasten.
     
    Vor diesem Hintergrund ist es schlichtweg pervers, dass gewisse Kreise nach wie vor an die Einschränkung von Bewegungsumfang und -zeit in der Schule denken.
    Immer noch fehlt der Wille zur Einsicht, dass es viel Lehre und entsprechendes Verständnis bei den Jugendlichen braucht, um die Wirkungsmechanismen einer korrekten und den Erfordernissen angepassten Bewegung zu erkennen, zu akzeptieren und zu praktizieren.
     
    Liebe Kolleginnen und Kollegen - das darf uns nicht gleichgültig sein! Denn, wer sonst kann objektive Berichte und «Zustandsmeldungen» vom Ort des Geschehens liefern – doch nur die, die täglich mit diesen betroffenen Jugendlichen in Kontakt stehen und sich mit ihnen austauschen.
     
    Also liegt es an unserem Engagement, wie stark wir als Bewegungs- und Sportsachverständige wahr-  und ernstgenommen werden. Ob und in welchem Masse wir als Beratungs- und Beziehungspersonen für die Jugendlichen und anderen Ratsuchenden anerkannt werden, liegt an der Art und Weise, wie wir auftreten und wie gut fundiert wir beispielsweise unseren Unterricht abhalten. Und nur ein qualitativ überzeugender Unterricht kann auch Andersdenkende beeinflussen.
     
    Rüsten wir uns...
     
    Nutzen Sie bitte alle erdenklichen Möglichkeiten, um diese Ziele zu erreichen! Der SVSS offeriert zahlreiche Weiterbildungsangebote gerade in diesen sensiblen Unterrichtsbereichen. 
     
    Ich danke Ihnen dafür.
    Ruedi Schmid, Präsident SVSS
 
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