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SVSS - ASEP - ASEF
  • SVSS
  • ASEP
  • Für die Bewegungsentwicklung von Kindern und Jugendlichen ist wichtig, dass im näheren Umfeld unterschiedliche Bewegungsräume vorhanden sind, die sie erkunden, und praktisch erfahren können.

    Selbst bei eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und widrigen Umständen finden die Heranwachsenden immer wieder Bewegungs- und Aktionsräume, die sie kreativ nutzen und umgestalten.

    Im Primar-Unterstufenalter ist das natürliche Bedürfnis nach Ausleben des Bewegungsdrangs durch spontanes und neugieriges Entdecken der näheren Umgebung gekennzeichnet. Der primäre Aktionsradius ist das Zuhause, die Nachbarschaft, das Quartier und die nähere Umgebung der Schule.

    In der Pubertät entwickelt sich das Bedürfnis, grössere und weitgehend unbekannte Bewegungsräu-me zu erkunden.

    Im adoleszenten Alter stehen Spass und Freude an der Bewegung, aber auch Naturverständnis und -erleben beim Erkunden von neuen und entfernteren Lebensräumen im Zentrum.
    Umfeld
  • Der bewegte Schulalltag ist Teil neuerer Bemühungen für mehr Bewegung und Gesundheit in der Schule («Bewegte Schule» und «Gesunde Schule»). Er zeichnet sich unter anderem durch das bewegte Lernen, den bewegten Unterricht und die bewegte Pause aus.

    Ziele sind die Verhaltens- und die Verhältnisprävention.

    Verhaltensprävention zielt ab auf Lebensweisen und -stile, währenddem Verhältnisprävention die Veränderung von äusseren Lebensbedingungen und -verhältnissen meint.

    Konkret heisst das, dass unter dem verhaltensorientierten Aspekt Bewegung als Grundprinzip in den Unterricht und den Schulalltag integriert ist – z. B. durch dynamisches Sitzen, bewegte bzw. entspannte Pausen oder durch sinnesaktive Unterrichtsformen wie Werkstattunterricht, Stationenarbeit oder Sinnesparcours.

    Unter dem Verhältnisaspekt sind Schulräume, -plätze, -wege und -bauten bewegungsaktiv und unfallsicher gestaltet. Sie zeichnen sich aus durch ergonomisches Mobiliar und alternative Arbeitsplätze, durch Entsiegelung der Schulhöfe, durch verkehrsarme und sichere Schulwege, durch Einrichtung von Bewegungs- und Stilleräumen, sowie Schulbauten, die mit Klettergerüsten oder -wänden ausgestattet sind.
    Schule
  • Bei Bewegungsaktivitäten in der Natur geht es um Sinnesempfinden, Naturwahrnehmen, Naturerleben, Naturerfahren und Naturbewusstsein, wobei die Aussenreize über die Sinnesorgane als Sinnesempfindungen aufgenommen werden.

    Wahrnehmen ist die erste Stufe des Bewusstseinsprozesses; es vermittelt zwischen Aussen- und Innenwelt.

    Erleben ist mit Gefühlsempfindungen verbunden, bleibt jedoch ein noch unreflektierter Vorgang.

    Erfahren ist mit Wissen verknüpft: Das eben Erlebte wird mit früheren Erfahrungen verglichen.

    Erfahrung bleibt und kann beständig durch neue Eindrücke erweitert werden.
    Die natürlichen Gegebenheiten wie Wald, Wasser, Wiese bilden den äusseren Rahmen für Naturerlebnisse und -erfahrungen (äussere Naturerfahrung) sowie für Körpererfahrung und -bewusstsein (innere Naturerfahrung).

    Die Naturerfahrung ist die auf sinnlicher Wahrnehmung basierende Erkenntnis (das Wissen) über Naturobjekte, -vorgänge und -zusammenhänge. Sie erweitert sich über Naturbeschreibungen, -erklärungen und -verständnis zum Umweltbewusstsein.

    Wissen und Bewusstsein sind Voraussetzungen für die Bereitschaft, umweltbedrohliche Situationen und Verhaltensweisene? kritisch zu reflektieren.
    Natur
 
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